FREMO Projekte in Nm

Schmalspur in N - Projekte bezogen auf die Meterspur mit Schwerpunkt auf die Strecken Wernigerode - Brocken, Drei Annen Hohne - Eisfelder Talmühle weiterführend bis Nordhausen und schließlich meine bevorzugte Strecke von Eisfelder Talmühle über Hasselfelde über Alexisbad nach Gernrode, hierbei eingebunden die Strecke von Alexisbad nach Harzgerode, also die Selketalbahn.

 

 

Um überhaupt im FREMO Module - wie in anderen Spurweiten - problemlos aneinander reihen zu können bedarf es einiger grundlegender Voraussetzungen. Wichtigstes Kriterium sind die Modulmaße und deren Verbindungsköpfe. Jens Emmermann ist sicher einer der Ersten gewesen, der im Bereich Nm maßstäbliche Weichen und Gleise gebaut hat und diese mit kleineren Modulen getestet und ausprobiert hat.

Inzwischen bin auch ich Schmalspur infiziert und habe mit Jens Emmermann eine aus der Praxis erwachsene Entscheidung für die Modulköpfe in Nm  getroffen, denn es gibt für Nm unseres Wissens nach noch keine Empfehlung.

Da die Schmalspur anderen, ja oft engeren Gleisgeometrien folgt, haben wir dementsprechend die Module kleiner ausgelegt. Das Wichtige hierbei sind eben einmal die Verbindungslöcher zur Befestigung der Module untereinander und die Höhe der Modullöcher von der Schienenoberkante aus gesehen.

Zunächst die Modulköpfe, die auch aus der Praxis entstanden sind.

 Wie bereits erwähnt sind obige Maße aus der Praxis entstanden. Die Modulbreite von 210mm habe ich bei meinem Bahnhof Straßberg verwendet. Hintergrund ist eine schmalspurige Nebenbahn, die nicht so viel Platz bei FREMO Treffen benötigt wie die Hauptbahn. Die Modulkastenhöhe ist ausreichend um alle Dinge unter der Deckplatte , dem Geländeaufbau,  unterbringen zu können. Wichtig sind  jedenfalls die Verbindungsbohrungen. Eingezeichnet mit 6mm sollten sie in der Praxis 7,5mm bis 8mm haben, da bei den Übergängen zur Ausrichtung zum Gleis des Nachbarmoduls ein wenig Spiel sinnvoll ist.

Der Aufbau des Gleiskörpers ist nicht immer vergleichbar mit dem der Vollspur. Schaut man sich Bilder des Vorbilds an, so wird man schnell einen nicht immer von der Normalspur her gewohnten Aufbau des Gleisbetts ausmachen können, dazu jedoch später.

Schmalspur nach NEM - Schmalspur fiNescale

Schmalspur Nm nach NEM hat eine empfohlene Spurweite von 6,5mm. Dies rührt nach meiner Annahme von dem fehlenden Meterspurgleis in N her und man hat das vorhandene Spur Z Gleis als Grundlage hierzu verwendet. Fahrzeuge sind unter anderem bei MaGo fiNescale zu beziehen. Zum Umbau aus der Spurweite Z steht einiges Material als Basis für Kit-Bashing zur Verfügung, ebenso wie Radsätze und Drehgestelle einiger Hersteller.

Nimmt man es jedoch genau mit dem Vorbild, so hat die Meterspur in fiNescale N eine Spurweite von 6,25mm. Hier sind aufwändige Umbaumaßnahmen der mit 6,5mm erhältlichen Fahrgestelle und Radsätze vonnöten. Die Entscheidung obliegt natürlich jedem Einzelnen, wozu er sich entscheidet.

Ich habe mich bei MaGo fiNescale für die gängige 6,5mm NEM Spurweite entschieden, da sich die Aufbauten im Maßstab und Aussehen nicht beim Vergleich zur fiNescale Ausführung verändern und die 0,25mm engere Spurweite nicht eine signifikante optische Veränderung wie fiNescale Normalspur zu normal N bringt.

Gewichtige Grundlage meiner Entscheidung ist der Zeitfaktor der eigenen Freizeit.

Das entsprechende Gleissystem mit vorbildlicher Schwellenlage nach Vorbildgeometrie ist bei MaGo fiNescale als Selbstbau- und Fertiggleis erhältlich und es lässt sich ohne Probleme die 6,5mm oder die 6,25mm Spurweitenvariante bauen.